Multical 403: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Benutzeranleitung:''' [https://kamstrup-delivery.sitecorecontenthub.cloud/api/public/content/61295-downloadOriginal?v=86406c3f Link]<br/>
'''Benutzeranleitung:''' [https://kamstrup-delivery.sitecorecontenthub.cloud/api/public/content/61295-downloadOriginal?v=86406c3f Link]<br/>
'''Geräte-Kategorie:''' Wärmezähler<br/>
'''Geräte-Kategorie:''' Wärmezähler<br/>
'''Integrationsmethode:''' [[M-Bus|M-Bus]],[[Modbus|Modbus]]
'''Integrationsmethode:''' [[M-Bus|M-Bus]], [[Modbus-RTU|Modbus]]
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==Anschlussschema==
==Anschlussschema==


Der Wärmezähler Multical 403 kann mit unterschiedlichen Kommunikationsmodulen ergänzt werden.  gibt es in diversen unterstützten Varianten. Somit ist je nach Modul Kommunikation vai Modbus RTU, M-Bus oder Modbus TCP möglich.
Der Wärmezähler Multical 403 kann mit unterschiedlichen Kommunikationsmodulen ergänzt werden. Somit ist je nach Modul, Kommunikation via Modbus RTU oder via M-Bus möglich.


=== Multical 403 Modbus RTU ===
=== Multical 403 Modbus RTU ===
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'''<span style="color:#990000">Achtung: </span>'''Die Kommunikation via M-Bus Protokoll, ist nur mit dem [[M-Bus|M-Bus Pegelwandler]], möglich.
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Der Multical 403 mit Modbus RTU Modul wird gemäss folgender Tabelle verkabelt.  
Der Multical 403 mit Modbus RTU Modul wird gemäss folgender Tabelle verkabelt.  
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Die M-Bus-Schnittstellen der Zähler müssen mit 2 Kabeln am Pegelwandler angeschlossen werden (M+ und M-). Dabei ist die Anschlusspolarität der Kabel irrelevant, denn M-Bus ist polaritätsunabhängig. Das bedeutet, die Datenleitungen können beliebig vertauscht angeschlossen werden. <br>Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die M-Bus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die [https://kamstrup-delivery.sitecorecontenthub.cloud/api/public/content/61295-downloadOriginal?v=86406c3f Benutzeranleitung]  unter "11.2 Module" konsultiert werden.
'''<span style="color:#990000">Achtung: </span>'''Die Kommunikation via M-Bus Protokoll, ist nur mit dem [[M-Bus|M-Bus Pegelwandler]], möglich.
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Die M-Bus-Schnittstelle des Zählers muss mit 2 Kabeln am Pegelwandler angeschlossen werden (M+ und M-). Dabei ist die Anschlusspolarität der Kabel irrelevant, denn M-Bus ist polaritätsunabhängig. Das bedeutet, die Datenleitungen können beliebig vertauscht angeschlossen werden. <br>Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die M-Bus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die [https://kamstrup-delivery.sitecorecontenthub.cloud/api/public/content/61295-downloadOriginal?v=86406c3f Benutzeranleitung]  unter "11.2 Module" konsultiert werden.
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==Gerätekonfiguration==
==Gerätekonfiguration==
=== Multical 403 Modbus RTU ===
Es müssen die folgenden Parameter gesetzt werden:
* Baudrate: 9600 bits/sec
* Parität: keine
* Stopbit: 1<br/><br/>
=== Multical 403 M-Bus ===
Der Zähler wird grundsätzlich von einem Techniker in Betrieb genommen. Die Baudrate des M-Bus Moduls ist auf 2400 bits/s zu setzen. <br>Die Adressierung kann entweder über die Primäradresse oder die Sekundäradresse erfolgen. Die volle Sekundäradresse besteht aus einem Teil aus der Seriennummer und zum anderen Teil aus einer Herstellerspezifischen Erweiterung.   
Der Zähler wird grundsätzlich von einem Techniker in Betrieb genommen. Die Baudrate des M-Bus Moduls ist auf 2400 bits/s zu setzen. <br>Die Adressierung kann entweder über die Primäradresse oder die Sekundäradresse erfolgen. Die volle Sekundäradresse besteht aus einem Teil aus der Seriennummer und zum anderen Teil aus einer Herstellerspezifischen Erweiterung.   
Die Seriennummer ist nicht gleich die Sekundäradresse.</br><br>
Die Seriennummer ist nicht gleich die Sekundäradresse.</br><br>
Die Primäradresse ist eine beliebig zuteilbare Zahl zwischen 0 und 255; Aufgrund einiger reservierten Adressen empfehlen wir mit der Adressierung bei der Adresse 10 zu beginnen und laufend zu inkrementieren.
Die Primäradresse ist eine beliebig zuteilbare Zahl zwischen 0 und 255; Aufgrund einiger reservierten Adressen empfehlen wir mit der Adressierung bei der Adresse 10 zu beginnen und laufend zu inkrementieren.
<br><br>Es wird empfohlen ein Inbetriebnahmeprotokoll der M-Bus-Zähler mit Seriennummer, Primäradresse, Sekundäradresse, Beschreibung, Standort, neustem Zählerstand und Inbetriebnahmezeitpunkt zu führen, damit die Zähler richtig ausgelesen und zugeordnet werden können.
<br><br>Es wird empfohlen ein Inbetriebnahmeprotokoll der M-Bus-Zähler mit Seriennummer, Primäradresse, Sekundäradresse, Beschreibung, Standort, neustem Zählerstand und Inbetriebnahmezeitpunkt zu führen, damit die Zähler richtig ausgelesen und zugeordnet werden können.

Aktuelle Version vom 26. Februar 2026, 15:50 Uhr

Herstellerseite: Link
Benutzeranleitung: Link
Geräte-Kategorie: Wärmezähler
Integrationsmethode: M-Bus, Modbus

Anschlussschema

Der Wärmezähler Multical 403 kann mit unterschiedlichen Kommunikationsmodulen ergänzt werden. Somit ist je nach Modul, Kommunikation via Modbus RTU oder via M-Bus möglich.

Multical 403 Modbus RTU

Der Multical 403 mit Modbus RTU Modul wird gemäss folgender Tabelle verkabelt.

Kabel Anschluss
A/Modbus - (blaues Kabel) 137
B/ Modbus + (weisses Kabel) 138
GND (schwarzes Kabel) 139


Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die Modbus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die Benutzeranleitung unter "11.2 Module" konsultiert werden.

Vorsicht: Der letzte Stromzähler im Bus muss mit einem 120 Ohm Widerstand terminiert werden.

Multical 403 M-Bus

Achtung: Die Kommunikation via M-Bus Protokoll, ist nur mit dem M-Bus Pegelwandler, möglich.

Die M-Bus-Schnittstelle des Zählers muss mit 2 Kabeln am Pegelwandler angeschlossen werden (M+ und M-). Dabei ist die Anschlusspolarität der Kabel irrelevant, denn M-Bus ist polaritätsunabhängig. Das bedeutet, die Datenleitungen können beliebig vertauscht angeschlossen werden.
Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die M-Bus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die Benutzeranleitung unter "11.2 Module" konsultiert werden.

Gerätekonfiguration

Multical 403 Modbus RTU

Es müssen die folgenden Parameter gesetzt werden:

  • Baudrate: 9600 bits/sec
  • Parität: keine
  • Stopbit: 1

Multical 403 M-Bus

Der Zähler wird grundsätzlich von einem Techniker in Betrieb genommen. Die Baudrate des M-Bus Moduls ist auf 2400 bits/s zu setzen.
Die Adressierung kann entweder über die Primäradresse oder die Sekundäradresse erfolgen. Die volle Sekundäradresse besteht aus einem Teil aus der Seriennummer und zum anderen Teil aus einer Herstellerspezifischen Erweiterung. Die Seriennummer ist nicht gleich die Sekundäradresse.

Die Primäradresse ist eine beliebig zuteilbare Zahl zwischen 0 und 255; Aufgrund einiger reservierten Adressen empfehlen wir mit der Adressierung bei der Adresse 10 zu beginnen und laufend zu inkrementieren.

Es wird empfohlen ein Inbetriebnahmeprotokoll der M-Bus-Zähler mit Seriennummer, Primäradresse, Sekundäradresse, Beschreibung, Standort, neustem Zählerstand und Inbetriebnahmezeitpunkt zu führen, damit die Zähler richtig ausgelesen und zugeordnet werden können.