Dokumente: Betriebsanleitung, Modbusmodul
Geräte-Kategorie: Wärmezähler
Integrationsmethode: Modbus-RTU, M-Bus


Anschlussschema

Standardmäßig erfolgt der Anschluss des Geräts über M-Bus. Optional kann das Gerät durch ein Modbus-RTU-Modul erweitert werden.

NeoVac Supercal-531 mit Modbus RTU Modul

Der NeoVac Supercal-531 mit Modbus RTU Modul wird gemäss folgender Tabelle verkabelt.

Kabel Anschluss
Modbus - (blaues Kabel) D0
Modbus + (weisses Kabel) D1


Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die Modbus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die Benutzeranleitung konsultiert werden.

Vorsicht: Der letzte Stromzähler im Bus muss mit einem 120 Ohm Widerstand terminiert werden.

 

NeoVac Supercal-531 M-Bus

Achtung: Die Kommunikation via M-Bus Protokoll, ist nur mit dem M-Bus Pegelwandler, möglich.

Die M-Bus-Schnittstelle des Zählers muss mit 2 Kabeln am Pegelwandler angeschlossen werden (M+ und M-). Dabei ist die Anschlusspolarität der Kabel irrelevant, denn M-Bus ist polaritätsunabhängig. Das bedeutet, die Datenleitungen können beliebig vertauscht angeschlossen werden.
Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die M-Bus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die Benutzeranleitung konsultiert werden.

 

Gerätekonfiguration

NeoVac Supercal-531 mit Modbus RTU Modul

Es müssen die folgenden Parameter gesetzt werden:

  • Baudrate: 9600 bits/sec
  • Parität: keine
  • Stopbit: 1

NeoVac Supercal-531 M-Bus

Der Zähler wird grundsätzlich von einem Techniker in Betrieb genommen. Die Baudrate des M-Bus Moduls ist auf 2400 bits/s zu setzen.
Die Adressierung kann entweder über die Primäradresse oder die Sekundäradresse erfolgen. Die volle Sekundäradresse besteht aus einem Teil aus der Seriennummer und zum anderen Teil aus einer Herstellerspezifischen Erweiterung. Die Seriennummer ist nicht gleich die Sekundäradresse.

Die Primäradresse ist eine beliebig zuteilbare Zahl zwischen 0 und 255; Aufgrund einiger reservierten Adressen empfehlen wir mit der Adressierung bei der Adresse 10 zu beginnen und laufend zu inkrementieren.

Es wird empfohlen ein Inbetriebnahmeprotokoll der M-Bus-Zähler mit Seriennummer, Primäradresse, Sekundäradresse, Beschreibung, Standort, neustem Zählerstand und Inbetriebnahmezeitpunkt zu führen, damit die Zähler richtig ausgelesen und zugeordnet werden können.