Supercal 5: Unterschied zwischen den Versionen
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<div class="flex-step-container"> | <div class="flex-step-container"> | ||
<div style="flex:1; min-width: 200px; align-self: flex-start;"> | <div style="flex:1; min-width: 200px; align-self: flex-start;"> | ||
'''Dokumente:''' [https://www.neovac.ch/products/product-d0c4f4dc-99d6-4e16-b440-f525c64cda91.pdf Benutzeranleitung]<br/> | '''Dokumente:''' [https://www.neovac.ch/products/product-d0c4f4dc-99d6-4e16-b440-f525c64cda91.pdf Benutzeranleitung]<br/> | ||
'''Geräte-Kategorie:''' Wärmezähler<br/> | '''Geräte-Kategorie:''' Wärmezähler<br/> | ||
'''Integrationsmethode:''' [[M-Bus|M-Bus]] oder [[Modbus-RTU|Modbus RTU]]<br/> | '''Integrationsmethode:''' [[M-Bus|M-Bus]] oder [[Modbus-RTU|Modbus RTU]]<br/> | ||
Für die Integration via M-Bus Protokoll | '''<span style="color:#990000">Achtung: </span>'''Für die Integration via M-Bus Protokoll ist ein [[M-Bus|M-Bus Pegelwandler]] notwendig. Alternativ kann der Wärmezähler mit einem Modbus-RTU Modul ausgerüstet werden, womit er wie ein normaler [[Modbus-RTU|Modbus-RTU Slave]] behandelt werden kann. | ||
</div> | </div> | ||
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== Anschlussschema == | == Anschlussschema == | ||
<div class="flex-step-container" style="flex- | Standardmäßig erfolgt der Anschluss des Geräts über [[M-Bus|M-Bus]]. | ||
<div style="flex:1; min-width: 200px; align-self: flex-start;"> | Optional kann das Gerät durch ein Modbus-RTU-Modul erweitert werden. | ||
<br><br> | |||
=== Supercal 5 mit Modbus RTU Modul === | |||
<div class="flex-step-container"> | |||
<div style="flex:1; min-width: 250px;align-self: flex-start;"> | |||
Der Supercal 5 mit Modbus RTU Modul wird gemäss folgender Tabelle verkabelt. | |||
{| class="wikitable" | |||
! Kabel !! Anschluss | |||
|- | |||
| Modbus - (blaues Kabel) || D0 | |||
|- | |||
| Modbus + (weisses Kabel) || D1 | |||
|} | |||
<br> | |||
Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die Modbus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die [https://www.neovac.ch/products/product-58665.pdf Benutzeranleitung] konsultiert werden. | |||
<span style="color:#990000">'''Vorsicht:'''</span> Der letzte Stromzähler im Bus muss mit einem 120 Ohm Widerstand terminiert werden. | |||
</div> | |||
<div style="flex:1; text-align:right; min-width:200px;align-self: flex-start;"> | |||
[[Datei:SUpercal5_Modbus_Anschlussschema.png|class=img-full-screen|frameless|center|upright=2]] | |||
</div> | |||
</div> | |||
=== Supercal 5 M-Bus === | |||
<div class="flex-step-container"> | |||
<div style="flex:1; min-width: 250px;align-self: flex-start;"> | |||
Die M-Bus-Schnittstellen der Zähler müssen mit 2 Kabeln am Pegelwandler angeschlossen werden (M+ und M-). Dabei ist die Anschlusspolarität der Kabel irrelevant, denn M-Bus ist polaritätsunabhängig. Das bedeutet, die Datenleitungen können beliebig vertauscht angeschlossen werden. <br><br>Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die M-Bus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die [https://www.neovac.ch/products/product-d0c4f4dc-99d6-4e16-b440-f525c64cda91.pdf Benutzeranleitung] konsultiert werden. | |||
</div> | </div> | ||
<div style="flex:1; text-align:right;min-width: | |||
[[Datei: | <div style="flex:1; text-align:right; min-width:200px;align-self: flex-start;justify-content: center;"> | ||
[[Datei:supercal5_m-bus_schema.png|frameless|center|upright=2]] | |||
</div> | </div> | ||
</div> | </div> | ||
== Gerätekonfiguration == | == Gerätekonfiguration == | ||
Der Zähler wird grundsätzlich von einem Techniker in Betrieb genommen. Die Baudrate des M-Bus Moduls ist auf 2400 bits/s zu setzen. Die Adressierung kann entweder über die Primäradresse oder die Sekundäradresse erfolgen. Die volle Sekundäradresse besteht aus einem Teil aus der Seriennummer und zum anderen Teil aus einer Herstellerspezifischen Erweiterung; Die Seriennummer != Sekundäradresse.<br><br> | |||
Die Primäradresse ist eine beliebig zuteilbare Zahl zwischen 0 und 255; Aufgrund einiger reservierten Adressen empfehlen wir mit der Adressierung bei der Adresse 10 zu beginnen und laufend zu inkrementieren.<br>Es wird empfohlen ein Inbetriebnahmeprotokoll der M-Bus-Zähler mit Seriennummer, Primäradresse, Sekundäradresse, Beschreibung, Standort, neustem Zählerstand und Inbetriebnahmezeitpunkt zu führen, damit die Zähler richtig ausgelesen und zugeordnet werden können. | Die Primäradresse ist eine beliebig zuteilbare Zahl zwischen 0 und 255; Aufgrund einiger reservierten Adressen empfehlen wir mit der Adressierung bei der Adresse 10 zu beginnen und laufend zu inkrementieren.<br><br>Es wird empfohlen ein Inbetriebnahmeprotokoll der M-Bus-Zähler mit Seriennummer, Primäradresse, Sekundäradresse, Beschreibung, Standort, neustem Zählerstand und Inbetriebnahmezeitpunkt zu führen, damit die Zähler richtig ausgelesen und zugeordnet werden können. | ||