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Aus EnMo_Handbuch
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Dokumente: Benutzeranleitung
Geräte-Kategorie: Wärmezähler
Integrationsmethode: M-Bus oder Modbus RTU

Achtung: Für die Integration via M-Bus Protokoll, ist ein M-Bus Pegelwandler notwendig. Alternativ kann der Wärmezähler mit einem Modbus-RTU Modul ausgerüstet werden, womit er als normaler Modbus-RTU Slave behandelt werden kann.

Anschlussschema

Die M-Bus-Schnittstellen der Zähler müssen mit 2 Kabeln am Pegelwandler angeschlossen werden (M+ und M-). Dabei ist die Anschlusspolarität der Kabel irrelevant, denn M-Bus ist polaritätsunabhängig. Das bedeutet, die Datenleitungen können beliebig vertauscht angeschlossen werden.

Die folgende Abbildung zeigt ein vereinfachtes Anschlussschema für die M-Bus-Kommunikation. Es dient ausschließlich zur Orientierung und kann je nach Gerätekonfiguration von der tatsächlichen Installation abweichen. Für genauere Informationen kann die Benutzeranleitung konsultiert werden.

Gerätekonfiguration

Der Zähler wird grundsätzlich von einem Techniker in Betrieb genommen. Die Baudrate des M-Bus Moduls ist auf 2400 bits/s zu setzen. Die Adressierung kann entweder über die Primäradresse oder die Sekundäradresse erfolgen. Die volle Sekundäradresse besteht aus einem Teil aus der Seriennummer und zum anderen Teil aus einer Herstellerspezifischen Erweiterung; Die Seriennummer != Sekundäradresse.

Die Primäradresse ist eine beliebig zuteilbare Zahl zwischen 0 und 255; Aufgrund einiger reservierten Adressen empfehlen wir mit der Adressierung bei der Adresse 10 zu beginnen und laufend zu inkrementieren.

Es wird empfohlen ein Inbetriebnahmeprotokoll der M-Bus-Zähler mit Seriennummer, Primäradresse, Sekundäradresse, Beschreibung, Standort, neustem Zählerstand und Inbetriebnahmezeitpunkt zu führen, damit die Zähler richtig ausgelesen und zugeordnet werden können.